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Schmalspurbahnen im Erzgebirge
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Mit Volldampf durchs Erzgebirge!
Schmalspurbahnen schnaufen die Gleise entlang durch die reizvolle Landschaft. Gerade im Erzgebirge wurde viele Schmalspurbahnen als sogenannte "Nebenbahn" im Zeitalter der Entstehung des Eisenbahnnetzes errichtet. Heute können Sie auf den historischen Strecken eine unvergessliche Fahrt, ob im Sommer oder im Winter, erleben.
(Angaben ohne Gewähr) |
Hinauf zum höchsten Ort in Deutschland fährt die "Fichtelbergbahn"
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Die Dampfloks der Fichtelbergbahn sind täglich mehrmals im Einsatz.
Vom Ausgangspunkt in Cranzahl erreicht sie nach 17,4 km und ca. 1 Stunde Fahrzeit ihr Ziel, den Kurort Oberwiesenthal.
Strecke:
Cranzahl - Unterneudorf - Neudorf - Vierenstraße - Kretscham/Rothensehma - Hammerunterwiesenthal - Unterwiesenthal - Kurort Oberwiesenthal
Auf der Bahnfahrt werden u.a. sechs Brücken überquert. Das Hüttenbachviadukt mit einer Länge von 110 m und einer Höhe von 23 m befindet sich vor der Einfahrt in den Bahnhof des Kurortes Oberwiesenthal. Das imposante Bauwerk bildet den Abschluss und ist zugleich Höhepunkt der Fahrt hinauf zur höchstgelegenen Stadt Deutschlands.
Betreiber:
BVO Bahn GmbH
Internet:
http://www.bvo.de/fichtelbergbahn/ |
Museumsbahn Schönheide
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mit Volldampf unterwegs an der Grenze von Erzgebirge und Vogtland
Von Wilkau aus fuhr im Oktober 1881 erste sächsische Schmalspurbahn mit der Spurweite
750 mm. Durch den weiteren Ausbau über Schönheide nach Carlsfeld entstand bis 1897 die
mit 41,9 km längste Schmalspurbahn Sachsens.
Ab 1967 begann die schrittweise Stillegung
einzelner Streckenabschnitte. Nach der Fahrt des letzten planmäßigen Güterzuges am 30.04.1977
ging der offizielle Bahnbetrieb zu Ende.
Der Streckenrückbau erstreckte sich bis 1981.
Im Mai 1990 begannen Eisenbahnfreunde vom Schönheider Lokschuppen aus einen Teil der guten alten “Bimm” wieder zu beleben.
Stecke
Stützengrün-Neulehn Stützengrün Neuheide Schönheide
Heute befahren die Züge ein 4,5 km langes, wiederaufgebautes Teilstück von Schönheide bis Stützengrün-Neulehn. Am Bahnhof Stützengrün kann man die Kreuzung zwischen Bahn und Straße an einer handbedienten Schranke erleben.
Betreiber:
Museumsbahn Schönheide e.V.
Internet:
http://www.museumsbahn-schoenheide.de/ |
Durch das obere Preßnitztal mit der "Preßnitztalbahn"
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Von Wolkenstein nach Jöhstadt wurde die Strecke 1892 in Betrieb genommen.
Nach dem vollständigen Abbau im 1986er Jahr blieben nur noch die Bahndämme übrig. Eisenbahnfreunde bauten das Teilstück von Jöhstadt nach Steinbach wieder in den 1990er Jahren Schritt für Schritt auf.
Strecke:
Steinbach - Andreas-Gegentrum-Stollen - Forellenhof - Schmalzgrube - Loreleifelsen - Schlössel - Jöhstadt
Nun kann man gemütlich durch das herrliche Preßnitztal im Herzen des Erzgebirges mit dem Bimmelbahn'l fahren. Besonders reizvoll ist eine Dampffahrt im Winter.
Betreiber:
Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V.
Internet:
http://www.pressnitztalbahn.de/ |
Durch die Natur mit der "Weißeritztalbahn"
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Im östlichen Erzgebirge war diese Schmalspurbahn seit ihrer Inbetriebnahme 1882/1883 bedeutend für die Erschließung der Region. Die Bahn verband die Normalspur von Dresden und Chemnitz aus bis nach Kippsdorf und Rabenau.
Nach Rückgang der Industrie wurde der Güterverkehr eingestellt. Der Personenverkehr wurde für Ausflügler und Touristen weitergeführt.
Strecke:
Freital/Hainsberg - Freital/Coßmannsdorf - Rabenau - Spechtritz - Seifersdorf - Malter - Dippoldiswalde - Ulberndorf - Obbercarsdorf - Schmiedeberg/Naundorf - Schmiedeberg - Schmiedeberg/Buschmühle - Kurort Kippsdorf
Das Jahrhunderthochwasser im August 2002 zerstörte weite Teile der Strecke.
Der Wiederaufbau dauert noch an.
Auf den Streckenabschnitten Freital/Hainsberg - Freital/Coßmannsdorf und Seifersdorf - Malter - Dippoldiswalde werden Sonderfahrten durchgeführt.
Verein:
Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e.V.
Internet:
http://www.weisseritztalbahn.de/ |
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